Store

CBD bei Winterdepression

13. Dezember 2020
Sobald die Tage wieder kürzer werden, man das Haus im Dunkeln verlässt und im Dunkeln wieder zurückkommt, der graue Himmel über den Matschpfützen hängt, die einmal Schnee waren, haben viele Menschen das Bedürfnis sich ins Bett zu kuscheln, dabei eine Tafel Schokolade zu verdrücken und ganz allein alle Staffeln „Breaking Bad“ am Stück zu gucken. Aber das ist doch normal, oder? Keine Sorge, ja, das ist ganz normal. Was ist jedoch, wenn diese Gefühle Überhand nehmen? Wenn es mir über einen längeren Zeitraum so geht?

Dann kann es sich eventuell um eine sogenannte Winterdepression handeln.

Diese Art der saisonalen Depression entsteht, wie der Name schon erahnen lässt, im Winter. Oder besser gesagt, sobald es grau, kalt und ungemütlich wird. Aber die guten Nachrichten sind: sobald der Frühling beginnt und mit ihm die ersten Sonnenstrahlen den Erdboden erreichen, vergeht sie auch wieder. Wichtig ist: eine Depression, die im Winter entsteht, muss nicht zwingend eine Winterdepression sein, nur bei circa 10% der Fälle handelt es sich um diese bestimmte Art.

Menschen, die betroffen sind, benötigen mehr Schlaf und haben einen gesteigerten Appetit auf Süßes, was häufig zu einer Gewichtszunahme führt. Oftmals fühlen sie sich unausgeglichen, gereizt, traurig, energielos und vernachlässigen soziale Kontakte. Wissenschaftliche Forschungen belegen, dass Frauen generell häufiger von Depressionen betroffen sind als Männer, und auch diese Art gehört dazu. Eine Ursache für das geschlechtliche Ungleichgewicht ist, dass Frauen während ihres Lebens öfter Hormonschwankungen ausgesetzt und damit anfälliger für Depressionen sind. Interessanterweise kommt die Winterdepression kaum in südlichen Ländern vor, da dort, im Gegensatz zu beispielsweise Skandinavischen Ländern, viel Kürzere oder gar keine Winter herrschen.

Und damit kommen wir auch schon zu den Ursachen.
Aus den veränderten Lichtbedingungen in den herbst- und winterlichen Monaten folgt eine Veränderung der Hormonproduktion in unserem Körper. Unsere Zirbeldrüse, die sich im Gehirn befindet, erhält durch den Mangel an Sonnenlicht ein Signal, das dafür sorgt, dass vermehrt Melatonin ausgeschüttet wird. Melatonin wird auch das Schlafhormon genannt und sorgt für einen gesunden und erholsamen Schlaf. Das mag erst einmal super klingen, und ist es auch, nur wollen wir nicht, dass dieses Hormon schon um 16:00 ausgeschüttet wird, wenn wir gerade vom Chef einen neuen Auftrag auf den Schreibtisch gelegt bekommen haben.

Hierbei ist außerdem wichtig, dass für die Produktion von Melatonin das Hormon Serotonin umgewandelt werden muss. Serotonin wird auch das Glückshormon genannt und hat verschiedene Funktionen: es reguliert die Balance, Zufriedenheit und Stimmung, aber auch den Appetit und die Libido. Ein niedriges Serotoninniveau kann folgende Auswirkungen haben: starke Müdigkeit, schlechte Laune, Energiemangel und eine verstärkte Reizbarkeit. Durch die Aufnahme von Zucker kann das zu geringe Serotonin wieder ausgeglichen werden, daher der häufig vorkommende Heißhunger auf Süßigkeiten.


Nun kommt CBD ins Spiel


Bekannterweise hat CBD viele unterstützende Eigenschaften, die in vielen verschiedenen Lebenslagen eine große Hilfe sein können. Es gilt als natürlicher Stimmungsaufheller mit kaum Nebenwirkungen, was ein großartiger Vorteil gegenüber herkömmlichen Stimmungsaufhellern und Antidepressiva ist. CBD wirkt nicht berauschend und kann den Schlaf verbessern (siehe dazu auch unseren Artikel CBD bei Konzentrationsschwierigkeiten).

Es wird oft berichtet, dass es außerdem antidepressiv, angstlindernd und gegen Stress wirkt. Genau wie CBD, wird auch das Serotoninlevel über das Endocannabinoid-System bestimmt. In diesem Bereich des menschlichen Nervensystems geschieht also die Serotoninregelung und somit die Ausschüttung des Hormons. Glücklicherweise kann CBD sich an die entsprechenden Serotoninrezeptoren binden und diese anregen.

Leider ist dieses Gebiet noch nicht ausreichend erforscht, jedoch belegen Studien aus den Jahren 2014 und 2015, dass CBD den Serotoninspiegel erhöhen kann. Daraus lässt sich schließen, dass die Einnahme von CBD den Serotoninhaushalt begünstigt und die Stimmung verbessern kann.


Was kann ich also tun?


Halten die Symptome länger als zwei Wochen an, sollte ein Facharzt aufgesucht und die Situation geschildert werden.

CBD ist eine natürliche Möglichkeit das Stimmungsbild zu verbessern. So können beispielsweise 3-mal täglich 3-5 Tropfen unserer Kim eingenommen werden. Bei Bedarf kann die Dosis auch nach und nach erhöht werden.

Eine weit verbreitete Therapiemöglichkeit ist die Lichttherapie. Hierbei sitzt der*die Patient*in für circa 30 Minuten vor einer speziellen Tageslichtlampe. Da das Gehirn nicht zwischen echten Sonnenstrahlen und dieser Lampenart unterscheiden kann, wird es als Tageslicht aufgenommen und die Melatoninbildung reduziert.

Auch eine medikamentöse Behandlung und eine psychotherapeutische Unterstützung können in Betracht gezogen werden.

Wie bei so vielen Problemen können eine ausgewogene Ernährung, viel frische Luft und Bewegung kleine Wunder wirken. Es lohnt sich die wenigen Sonnenstrahlen im Winter bei Spaziergängen einzufangen, da das durch Sonnenlicht gebildete Vitamin D als eines der top Serotonin-Lieferanten gilt.

Auch, wenn die winterliche Jahreszeit oft durch trübes Wetter und Weihnachtsstress geprägt ist, haben wir immer einen Grund uns auf den kommenden Frühling zu freuen.



Quellen

https://www.netdoktor.de/krankheiten/depression/winterdepression/
 
https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/depression-in-verschiedenen-facetten/winterdepression
 
https://www.deutsche-familienversicherung.de/krankenhauszusatzversicherung/ratgeber/artikel/winterdepression-symptome-erkennen-und-rechtzeitig-handeln/
 
https://hellobetter.de/blog/winterdepression/
 
https://www.hanf-extrakte.com/wie-cbd-bei-winterdepression-helfen-kann/
 
https://www.royalqueenseeds.com/blog-how-can-cbd-help-with-symptoms-of-seasonal-affective-disorder-n1056
 
https://www.medicalnewstoday.com/articles/324846
 
https://www.krankenkassenzentrale.de/wiki/cbd-depressionen#
 
https://www.dinafem.org/en/blog/connection-between-serotonin-cannabinoids/

 

Zugehörige Produkte